Bewusst werden

Wie wir wurden, wer wir sind.

Unser bisheriges Kennenlernen lief ungefähr so: Twitterliebe, gemeinsame Verbandsarbeit, Kommunikationstools testen – feststellen, wie viel wir gemeinsam haben und kein Ende mehr finden, uns auszutauschen: Über unsere Lebenswege, persönliche Entwicklungen und wie sie uns gelungen sind. Darüber was dazu beigetragen hat, was wir ganz allein herausgefunden und verändert haben, welche Menschen uns dabei unterstützt haben, welche Bücher, Filme, Vorträge, Serien uns geholfen haben, welche Weiterbildungen, Therapieansätze und Coachings uns weitergebracht haben. Vor allem auch darüber, wie cool es ist, wie es jetzt ist. Und wie undenkbar das mal schien. Manches hätten wir uns sicher gerne erspart und manches wünscht man niemandem. Und trotzdem ist es uns irgendwie gelungen, damit zu leben. Und das nicht schlecht.

Aus dem ersten Call wurden regelmäßige, dann die ersten Ideen, die sich in Gedanken und Gesprächen zu Ideen auswuchsen, zu denen uns die Zeit fehlt.

Wir stellen aber fest, die Themen, die uns bewegen und bewegt haben, bewegen viele. Was wir durchlebt und durchgearbeitet haben, erleben viele andere auch – viel mehr, als man denkt. Und viele bleiben damit allein und glauben, sie seien irgendwie verkorkst, falsch und selbst schuld. Das seid Ihr nicht!

Depressionen, Angststörungen, das Gefühl, nichts wert zu sein, Gewalterfahrungen, Übergriffe, Missbrauch, nirgends Dazu- oder Hingehören, Verluste, Verlassenwerden, überhöhte Ansprüche an sich selbst und die Angst, aufzufliegen. All das betrifft viel mehr Menschen, als man sich vorstellen kann.

Foto von Suzy Hazelwood von Pexels

Deshalb haben wir uns entschieden, unseren weiteren Austausch öffentlicher zu führen und anderen die Möglichkeit zu geben, mitzulesen. In wöchentlichen Briefen tauschen wir uns über unsere Entwicklungswege aus. Versuchen darin rote Fäden nachzuziehen und sichtbar zu machen, was wir erlebt haben und wie uns Verarbeitung und Weiterentwicklung möglich wurde. Es werden persönliche Briefe, die Einblicke in unsere jeweiligen Lebens- und Entwicklungswege geben. Wir wollen damit Mut machen, sich mit sich selbst und auch mit den dunkelsten Ecken des Lebens auseinanderzusetzen. Wege beschreiben, die für uns funktioniert haben. Wir werden zeigen: Es lohnt sich. Und sind auch sehr neugierig was auf Eurem Weg gut für Euch funktioniert hat!

DISCLAIMER / CONTENT NOTE: Unsere Briefe enthalten für einige Leser:innen möglicherweise psychisch belastende Themen. Wir sind überzeugt, dass es hilfreich sein kann, mitzubekommen, dass man mit seinen Themen nicht alleine ist und wie andere damit umgegangen sind. Insbesondere bei Themen, die schambesetzt und tabuisiert sind. Darüber zu lesen kann aber auch schmerzhafte Erinnerungen wecken. Deshalb sorgt bitte gut für Euch und bleibt aufmerksam für Eure eigenen Grenzen, was und wie viel Euch guttut.

In Ausnahmesituationen holt Euch bitte umgehend Hilfe:
www.telefonseelsorge.de/

Weil wir bereits gefragt wurden: Wenn Ihr den Wunsch habt, mit einer von uns an einem bestimmten Thema zu arbeiten, dass sich Euch bei der Lektüre unserer Briefe zeigte, findet Ihr unter der Rubrik Kontakt gerne auch den direkten Draht zu uns. Wir sind beide als Coach tätig und ansprechbar.

Los geht’s…

Januar 2021

letter 01 | Anfänge und Ambivalenzen | Mel

letter 02 | Trotz und Perspektiven | Nico

letter 03 | Theorie und Praxis | Mel

letter 04 | TA und Trauer | Nico

Februar 2021

letter 05 | Angst und Freiheit | Mel

letter 06 | Jetzt und Hier und das große Ganze | Nico

letter 07 | Drama, Schutz und Kleinigkeiten | Mel

letter 08 | Facetten und Opfer | Nico

März 2021

letter 09 | Tränen und Freiheit | Mel

letter 10 | Fühlen und Sehen | Nico

letter 11 | Von der Philosophie zur Forschung | Mel

letter 12 | Alles (ein bisschen) anders | Nico

April 2021

letter 13 | Nachdenken über Veränderung | Mel

letter 14 | Immer noch ich | Nico

Mel schreibt ...